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Kulturvermittlung · Landeskunde · Kunsthandwerk

Bei der gegenwärtigen Lebenserwartung können wir den Lebenszyklus in vier Abschnitte unterteilen.

Vor 20:
Bis zum Alter von 20 Jahren liegt der Schwerpunkt bei körperlichem Wachstum und Grundausbildung.

20 bis 40:
Danach folgt eine Phase, in der die Welt außerhalb des privaten Bereiches entdeckt wird. Körperlich fit und mobil geht man auf Entdeckung, probiert aus und findet seinen Weg, ist beruflich erfolgreich und bekommt Kinder. Geprägt vom "Jugendwahn" kommt es zu einer Fixierung auf ein Alter bis 40 Jahre.

40 bis 60:
Erneut verschiebt sich der Schwerpunkt. Die Auswahl, die man getroffen hat, wird nun vertieft und entwickelt zur Meisterschaft auf diesem Gebiet. Häufig führt die Bilanz in der Mitte des Lebens - die sogenannte Midlife Crisis - auch zu einem Richtungswechsel und Neuanfang. Anstelle des Körperlichen bekommt das Geistige mehr Gewicht. Überblick (Breite) und Spezialisierung (Tiefe) ergänzen sich. Wer Wissen und Fähigkeiten entwickelte und laufend aktualisierte, erreicht mit 60 Jahren einen geistigen und fachlichen Höhepunkt.

Nach 60:
Danach folgt ein schrittweiser Rückzug ins Private. Die Berufstätigkeit wird beendet. Teilbereiche oder Hobbies werden weitergeführt im Rhythmus der eigenen Möglichkeiten, bis schließlich der Ausfall wichtiger körperlicher oder geistiger Fähigkeiten einen Rückzug aus dem aktiven Leben erfordert. Die durchschnittliche Lebenserwartung endet dann ums Alter von 80 Jahren.

"Jung Gebliebene" bewahren sich Offenheit, Flexibilität und ihr Engagement aus allen Entwicklungsphasen bis ins hohe Alter, ohne dabei wichtige Entwicklungsschritte zu vernachlässigen. Da ich mich selbst in der zweiten Lebenshälfte befinde, nutze ich gerne meine vielseitige Erfahrung für Themen, die Menschen dieser Entwicklungsphase ansprechen - natürlich und vielseitig, mit Humor, Verantwortungsbewusstsein und einem Blick für die schönen Dinge des Lebens.

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