Amerika
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Nordamerika -
Mittelamerika -
Südamerika
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Kanada -
Panama -
Peru -
USA
Jeans und T-Shirt haben inzwischen die ganze Welt erobert, aber es gibt auch einige andere Traditionen.
Indianer:
Stoffe und Tierhäute wurden in Nordamerika mit Glasperlen bestickt, und schon im 18. Jahrhundert entwickelte sich ein Markt für indianische Souvenirs.
Frühe Siedler:
Aus Not und Sparsamkeit entwickelten die Frauen der europäischen Einwanderer Nordamerikas Patchwork und Quilt. Sie trafen sich dafür zu sogenannten "Quilting Bees". Aus Stoffstücken werden Decken genäht, anschließend zwei Lagen Stoff mit Vlies dazwischen zu Quilts zusammengenäht. Ihre Muster spiegeln den Alltag, das politische und religiöse Leben wider und sind beeinflusst von der europäischen Mode. Sehr beliebt waren auch Mustertücher.
NÄHEN:
⇒ Amish Quilts (Kanada, USA)
STICKEN:
⇒ Broderie suisse, Chicken scratch, Gingham Embroidery (Kanada, USA)
Zur traditionellen Volkskunst einiger Indianerstämme gehören Stickereien mit hochwertigem, eigenem Stil. Ursprünglich sind geometrische und mythologische Muster. Unter dem Einfluss der Einwanderer und Missionare hat man florale Motive übernommen. In Zentralamerika gibt es eine der besten Webtraditionen der Welt. Erst unter europäischem Einfluss entwickelte sich die Stickerei für gewerbliche Zwecke.
Panama:
NÄHEN:
⇒ Molakana der Kuna-Indianerinnen (Panama/San Blas Archipel)
An der peruanischen Küste wurden als Beigaben für Tote einige der ältesten Stickereien der Erde gefunden. Auf Textilien der Paracas-Kultur, die von rund 900 bis 200 v. Chr. auf der gleichnamigen Halbinsel im Süden Perus zu Hause war, sind in Stiel- und Knötchenstich mit Wollfäden in kräftigen Farben Tiergestalten und Ornamente dargestellt.
Peru:
STICKEN:
⇒ Tracht der Insel Taquile (Peru/Taquile)