Kunsthandwerkliche Textilgestaltung

Logo Faden.Design. Christine Ober

  • Kurs: Schweizer Stickerei (Nordamerika)
  • Schweizer Stickerei - Design Christine Ober Schweizer Stickerei - Design Christine Ober

    Die "Schweizer Stickerei" wurde von europäischen Siedlern nach Nordamerika gebracht und dort weiter entwickelt. Sie ist auch unter den Namen "Amish embroidery", "Chicken scratch" und "Gingham embroidery" bekannt. Populär wurde sie vor allem zwischen 1930 und 1950 während der Depression, daher stammt der Name "Depression lace". Man wollte damals mit der Stickerei die billigen Karostoffe aufwerten. Die Bezeichnung "Gingham embroidery" ist wohl abgeleitet vom malayischen Wort "genggang" für gestreift. Zunächst wurden im 17. Jahrhundert von Südostasien leichte, gleichmäßig gewebte, gestreifte Baumwollstoffe nach England importiert. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts produzierte man dann in englischen Webereien vor allem in Manchaster gestreifte und karierte Stoffe, wobei sich die Karos immer mehr durchsetzten.

    Auf kariertem Stoff wird zunächst mit geraden, schrägen oder überkreuzten Stichen eine Grundstruktur gestickt. Danach werden durch diese Stiche Fäden gezogen und damit Muster entworfen. Meist wird Stickgarn in den Farben des Stoffes verwendet, seltener Kontrastfarben.

    Vorkenntnisse: für Anfänger und Fortgeschrittene



    Übersicht Kurse

    Faden.Design. Christine Ober · www.faden-design.de